Hypnosetherapie Hypnosepraxis Hypnotherapeut

Hypnose

Psychotherapie (Heilpraktiker) und Hypnose Dresden

Ostra-Allee 35, Dresden

Hypnotherapeutische Trance zur Unterstützung der psychotherapeutischen Behandlung

Hypnose ist eine Methode zum Erreichen einer Trance. So eine Trance ist im Grunde ein entspannter Wachzustand. Dabei ist die Aufmerksamkeit sehr fokussiert und nach innen gerichtet. Es geht in der Hypnotherapie/ Hypnosetherapie darum, unwillkürliche Prozesse, die unser Verhalten und Fühlen prägen, in hilfreicher Weise zu beeinflussen. Veränderungen auf der Ebene von Bildern, Vorstellungen und Geschichten helfen dabei, spontane Heilungs-, Such- und Lernprozesse im Bereich des Unbewußten in Gang zu setzen. So erreicht man die Emotionen und das Körpererleben. Man kennt das von sogenannten "Aha - Erlebnissen". Es wird einem spontan etwas klar und machbar, ohne dass man bewußt und direkt daran gearbeitet oder darüber nachgedacht hat.


Hypnose klingt für Manchen nach Bühnenzauber und Show. Dabei hat die Hypnosetherapie/Hypnotherapie schon lange den Einzug in den Kanon der anerkannten Behandlungsmethoden gefunden. Bei der Raucherentwöhnung, bei der Behandlung von Essstörungen, bei Adipositas oder auch bei körperbezogenen Ängsten ist sie ein etabliertes Verfahren. Im Rahmen einer randomisierten und kontrollierten Studie der Universität Tübingen stellte sich heraus, dass die Wirksamkeit der Hypnosetherapie/Hypnotherapie bei Depressionen vergleichbar ist mit der als gut belegten Wirksamkeit kognitiver verhaltenstherapeutischer Verfahren. 


Ich behandle jede Person, die Unterstützung sucht gleichrangig und sehe in ihr die eigentliche Expertin für ihr Problem. Die Zusammenarbeit in einer Sitzung hat immer einen stabilisierenden und gleichzeitig lösenden Charakter.

Hypnose - Therapie mit der Hilfe des Unbewußten - Hypnosepraxis

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Wie wirkt Hypnotherapie ?

Prof. Dr. Dirk Revenstorf über die Wirkungsweise von Hypnose

Zur Wirksamkeit der Hypnosetherapie

findet man auf der Seite der Berliner Regionalstelle des Milton-Erickson- Gesellschaft 
IfHE Berlin folgendes:

"Wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit von Hypnose:


Die Wirksamkeit Klinischer Hypnose ist in über 200 empirischen Studien für zahlreiche Krankheitsbilder, Verhaltensstörungen und medizinische Probleme nachgewiesen. Besonders erfolgreich ist der therapeutische Einsatz von Hypnose bei allen Angst- und Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, Ess-Störungen und Suchtverhalten (besonders Nikotinabusus), psychosomatischen Problemen (z.B. Migräne, Schlafstörungen, Allergien, Neurodermitis), somatoformen Störungen (z.B. Reizdarm), somatischen Leiden (z.B. Herpes, Warzen), akutem Schmerz 
(z.B. Geburt, Operationen, Zahnmedizin) und chronischem Schmerz 
(z.B. Tumorerkrankungen, Arthritis)."

Wer sich noch fundierter über Hypnose und Hypnotherapie informieren möchte, dem sei diese ausführlichere Darstellung von Dirk Revenstorf und Uwe Prodlu empfohlen.

Therapie mit Hilfe von Trance

Neurobiologische Befunde

Die veränderte Arbeitsweise des Gehirns unter Hypnose lässt sich neurophysiologisch durch vermehrt langsame Hirnwellen und eine Aktivierung von Bereichen der Hirnrinde und des Mittelhirns belegen, die für Aufmerksamkeitssteuerung, Wahrnehmung und mentale Entspannung zuständig sind. Die imaginierten Bilder gewinnen in Trance innere Realität. In der hypnotischen Trance werden Lern- und Erinnerungsprozesse außerhalb der bewussten Wahrnehmung angesprochen und die bildliche Verarbeitung gefördert.

Physiologische Reaktionen

Bekannt ist der generelle Entspannungseffekt der Hypnose. Auch ihr positiver Einfluss auf die Immunfunktionen konnte vielfach nachgewiesen werden. Das wird in klinischen Studien zur Rückbildung von Herpes und Warzen deutlich und auch bei der Aufrechterhaltung der Immunkompetenz unter Stress. In Laborstudien wurde gezeigt, dass es unter Hypnose zum Anstieg der Konzentration von Leukozyten und anderen Immunparametern kommt. Die unwillkürlichen Reaktionen des Organismus in Trance wie die Handlevitation machen dem Patienten deutlich, dass Veränderungen unabhängig von seinem bewussten Denken stattfinden können.

Andere mentale Verarbeitung

In der Trance erfolgt die Informationsverarbeitung weniger rational analysierend und reflektierend, sondern eher ganzheitlich, bildhaft, assoziativ, intuitiv. Die Patientin ist absorbiert im inneren Erleben (Assoziation) oder kann sich spontan von belastenden Erfahrungen distanzieren (Dissoziation). Sie nimmt eine kindlich kreative Lernhaltung ein und ist empfänglicher für Suggestionen, Bilder und Metaphern der Therapeutin. Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis sind leichter verfügbar.

(Quelle: Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose e.V.)

Über das Unbewußte

Wir leben in einem Schrebergarten und
rundherum ist die unendliche Natur,
die wir nutzen könnten;

aber die schiere Größe macht uns Angst.

 André Muller Weitzenhoffer 

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